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Makroökonomische Daten Argentiniens:

Einwohner: 39 Mio.

 
2004
2005 2006 2007
BIP pro Kopf in USD 4000 4750 5390 6000
Bruttoinlandsprodukt in Mrd. USD 153 183,3 210 235
Wachstumsrate BIP, real in % 8,7 8,3 9,2 8,5
Inflationsrate in % 4,4 9,6 11 12
Arbeitslosenquote in % 13,3 11,6 10,9 10,2

Argentiniens Wirtschaft überrascht weiterhin mit Wachstumsraten, die Experten nach der Krise von 1999 bis 2002 nicht für möglich gehalten hatten. Schon seit mehreren Jahren wächst das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer realen Rate von ungefähr 9%.

Der Konsum wird aufgrund seines hohen Anteils an der Gesamtnachfrage zu einer wichtigen Stütze der Konjunktur. Die starke Zunahme der Inlandsnachfrage sorgt für ein anhaltend kräftiges Wachstum der Importe. Hohe Weltmarktpreise für Soja und andere Exportprodukte sorgen für anhaltende Devisenzuflüsse.

Szenarien gehen davon aus, dass sich das BIP-Wachstum ab 2009 auf ca. 4% einpendelt und ein Rückfall in die früher üblichen Krisen vermieden werden kann. Diese Szenarien gründen auf der enormen Entlastung der Staatskassen durch die 2005 erreichte Umschuldung der Staatschulden, sowie auf der Annahme, dass die Preise von argentinischen Exportprodukten wie Mais, Soja, Rindfleisch oder Weizen aufgrund der starken Nachfrage aus Asien dauerhaft auf hohem Niveau bleiben werden.